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Videoüberwachung

Videoüberwachung Argumente, die für eine moderne Videoüberwachung sprechen.
 
1. Viele Kameratypen für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche

Egal ob Überwachungen in Parks, Fußballstadien oder Unternehmensgelände, es gibt nahezu für jedes Szenario die passende Kamera. Wichtig ist zu wissen, was man überwachen möchte, was erfasst werden soll und was das Schutzziel ist? Dazu stehen beispielsweise

    feststehende Kameras,  (zur Überwachung von Zugängen, Plätzen, Geländegrenzen usw.)
    Autodome´s bzw. schwenkbare Kameras (für virtuelle Rundgänge, Täterverfolgung und heranzoomen bei besonderen Ereignissen)
    Wärmebildkameras  (für weite Distanzen, Früherkennung von annähernden Objekten usw.)
    zur Verfügung.
 
2. Die automatische Videobildanalyse

Je größer die Videoüberwachungsanlage ist, desto unübersichtlicher wird sie. Viele Kamerabilder müssen sekündlich ausgewertet werden. Für einen Sicherheitswachdienst – der auch andere laufende Tätigkeiten erledigt – kaum realisierbar. Mit modernster Videobildanalyse – kein Problem. Man lässt einfach die Kameras für sich arbeiten.
Dafür stehen diverse programmierbare Werkzeuge zur Verfügung. So kann man beispielsweise auffällige Verhaltensmuster von Personen automatisch auswerten und zur Alarmierung bringen. Herrenlose Gepäckgegenstände, Personen die sich aus einer Masse von Menschen auffällig verhalten oder Gegenstände – wie z.B. Gemälde in einem Museum – entfernt werden, werden mit der Videobildanalyse automatisch erkannt.
 

3. Automatische Täterverfolgung

In einem Bedrohungsszenario läuft der Sicherheitsleitstand auf hochtouren. Maßnahmenkataloge müssen abgearbeitet werden, verschiedene Abteilungen informiert und der Täter, der gerade noch im Bild der Videoüberwachung ist, irgendwie verfolgt werden. Dabei werden die Kameras, z.B. von einem Bahnhof durchgeswitcht, bis man den Täter wieder im Bild hat und man der Polizei oder dem Wachdienst einen Standort mitteilen kann. Mittlerweile sind viele Bahnhöfe nahezu lückenlos überwacht.
Mit einer automatischen Täterverfolgung wird der Täter nicht aus dem Focus gelassen. Verlässt der Täter den Blickwinkel einer Kamera, wird er von der nächstgelegenen Kamera automatisch ins Visier genommen. In einem hinterlegtem Lageplan im Management-System (siehe Argument 5) wird eine Route angezeigt, wo der Täter lang gelaufen ist und wo er sich gerade aktuell aufhält.
 
4. Täteridentifizierung durch Auswertung der Aufzeichnungen

Das Szenario in der Kölner Silvesternacht 2016 am Hauptbahnhof hat gezeigt, dass Aufzeichnungen zur Aufklärung von Verbrechen und zur Täteridentifizierung helfen können. Zwar konnten damals nicht alle Täter klar identifiziert werden – weil die Videoüberwachung einfach veraltet war -, trotzdem konnten viele Tathergänge rekonstruiert und manche Täter, die gerade in der Nähe einer Kamera standen, identifiziert werden.
Unzureichende Lichtverhältnisse, schlechte Auflösung in der Bildqualität und schlecht gewählte Standorte der Kameras, können u.a. Schuld für schlechte Aufnahmen sein. Wo damals noch in SD (768×432 Pixel) aufgezeichnet wurde, erreichen wir heute eine Bildqualität von 2992×1680 Pixel. Also knapp eine Verdreifachung der Bildqualität. Neueste Kamera Modelle werden bereits in 4K Ultra HD (siehe Grafik) ausgeliefert, welches eine Vervierfachung der Bildqualität entspricht. Die Bilder können im digitalen Zoom besser ausgewertet und Täter auch aus der Ferne identifiziert werden.
 
5. Management-System im Leitstand für Personalentlassung

Große Leitstände arbeiten heute mit neuesten Management-Systemen, um Prozesse in der Abarbeitung von diversen Ereignissen zu erleichtern aber auch zu beschleunigen. Der ständige Personalwechsel in Sicherheitswachdienst-Unternehmen fordert darüber hinaus eine einheitliche und vereinfachte, fast selbsterklärende Bedienung. Eine Videoüberwachung lässt sich in solchen Management-Systemen gut integrieren. So können Kameras in einem Lageplan angezeigt werden, um Gefahrenereignisse schneller lokalisieren zu können. Auch andere Ereignisse wie Feueralarm einer Brandmeldeanlage oder Einbruchalarm einer Einbruchmeldeanlage können über das Management-System verknüpft werden, um Alarme sofort aus dem Leitstand zu erkunden.
 
6. Videoüberwachung als Perimeterschutz

Perimeterschutz wie beispielsweise Sensorkabel im Boden, Beschleunigungssensoren an Zäunen oder Bewegungsmelder, können die Videoüberwachung ansteuern, um Täter bereits beim Eindringen auf einem Gelände zu verifizieren. Aber auch die automatische Videobildanalyse kann einen Perimeterschutz aufbauen. Besonders geeignet für Firmengelände die aus optischen Gründen auf eine Zaunanlage verzichten möchten.
 
7. Spürbare Sicherheit durch präsente Kameras

Der letzte Punkt: Die spürbare Sicherheit durch präsente Kameras – eine psychologische Abschreckung! Wer möchte schon in einem Datencenter einbrechen, welches linksrum, lückenlos überwacht wird und man sofort einen Alarm auslösen würde. Aber Vorsicht vor veralteten Anlagen und Kameraattrappen! Wenn man es nicht gerade mit Gelegenheitstätern zu tun hat – denn Profis erkennen Kameraattrappen und auch veraltete Technik. Dies wirkt dann nicht mehr abschreckend, sondern eher einladend.
Eine moderne Videoüberwachung für ein hohes Sicherheitsniveau und für eine schnellere Aufklärung von Straftaten.

 

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